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BILDUNG | |
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Am 1. April 2008 ist im Museumsareal das neu errichtete Bildungszentrum der Gedenkstätte Lidice eröffnet worden. Der Ausstellungsteil bietet den Besuchern die Exposition mit dem Titel „… UND DER NAME DER GEMEINDE WURDE AUSGELÖSCHT“ an, die an die multimediale Museumsexposition anschließt und die mit der Lidicer Tragödie zusammenhängenden detaillierten Angaben bringt. Bestandteil des Zentrums ist auch das Lehrzimmer mit der Computerausstattung, das vor allem für die Bildungsprogramme und Fachseminare ausgenutzt wird. Seit 2006 bereitet die Gedenkstätte Lidice die der Problematik der deutschen Okkupation, der Verfolgung und des tschechoslowakischen Widerstandes gewidmeten Seminare vor, die insbesondere für die Lehrer für Geschichte, Bürgerkunde und andere humanitäre Fächer bestimmt sind. Auf den Seminaren tragen die eingeladenen Fachleute aus der Philosophischen Fakultät der Karlsuniversität, dem Historischen Militärinstitut, dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport sowie den weiteren Bildungsinstitutionen vor. Die Programme für Schulen sind auf die Geschichte der Gemeinde Lidice ausgerichtet und entsprechend der Alterskategorie gestalterisch (I. Stufe der Grundschule) oder historisch mit Ausnützung digitalisierter Materialien aus der Historischen Sammlung der Gedenkstätte Lidice (Schüler der II. Stufe der Grund- und Mittelschulen) orientiert. Für die Schüler im Alter von 10 bis 19 Jahre organisiert die Gedenkstätte Lidice gemeinsam mit dem Historischen Militärinstitut Prag und der Philosophischen Fakultät der KU einen Internetwettbewerb „Lidice für das 21. Jahrhundert“, der überwiegend auf die mit dem Zeitraum des Zweiten Weltkrieges zusammenhängenden Ereignisse des 20. Jahrhunderts ausgerichtet ist. |
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