GESCHICHTE DES ROSENPARKS


Die Initiative zur Grűndung des Rosenparks entstand in England, wo am 10. Juni 1945 der Verein "Lidice wird weiter leben ", dessen Vorsitzender Barnett Stross, Abgeordneter des britischen Parlaments, war, mit dieser Idee auftrat Diese Idee fand sofort eine breite Unterstűtzung in vielen weiteren Ländern. Großbritannien schenkte diesem Park das grösste und schönste Sortiment von Rosen; Verdienst darum hatten die berűhmten englischen Rosenzűchter Wheatcroft aus Ruddington bei Nottingham. Definitiv wurde der Park im Juni 1955 gegrűndet. Der Aufbau wurde dem akad. Architekten F.Marek vergeben. Mit ihm arbeiteten der Fachberater, Doz.Dr.B.Kavka, und das Kollektiv von weiteren Fachleuten zusammen. Die bildhauerische Ausschmückung ist ein Werk des Professors Stefan und des akad. Bildhauers Hladík. Die Gartenarbeiten leisteten die Gemeindedienstleistungen aus Kladno unter Leitung des Gärtners K.Stříbrný. Im Jahre 1961 wurde der Park umgestaltet, die von verschiedenen Staaten geschenkten Rosen wurden in seine Mitte angepflanzt..

Der Park liegt auf der Fläche von 3,5 ha und 340m über dem Meeresspiegel, zwischen der ursprűnglichen und der neu gegrűndeten Gemeinde Lidice und erstreckt sich nach Sűden zum gemeinsamen Grab der Männer aus Lidice. Er wurde nach dem Plan erbaut, der die Prinzipien und Anforderungen der modernen Gartenarchitektur in damaliger Zeit darstellen sollte.

Da das fűr die Parkgrűndung ausgewählte Grundstück sehr eintönigen Charakter hatte, war es nötig, bestimmte Änderungen durchzufűhren, damit das Terrain abwechlungsreicher wird und möglichst richtige und schne Bepflanzungsanordnung erreicht wird. Am anspruchvollsten war die Abhangsplanierung, wo man die Frage der geeigneten Pflanzengestaltung und der Anordnug von weiteren Gebäuden lösen musste. Der Projektant beműhte sich, die Pflanzengruppen meistens in die Mitte des Parkes so anzuordnen, damit sich die Schönsten und Wirkungsvollsten von ihnen in der Mitte des Parkes und auf seinem sűdlichen Anhang befinden. Nach den Ergebnissen der Bodenanalysen war es nötig, den Boden mit Düngemitteln anzureichern und den Rosen das notwendige Phosphor und Kalium zuzuführen.

Der Park wurde auf der Basis der sog. farbigen Parkkompositionen angelegt. Die Rosen wurden in einer bestimmten Reihenfolge ausgeplanzt, wobei ihre Form, der Wuchs, die Farbe und die Blűtezeit, der Kontrast gegenüber dem Hintergrund usw. berücksichtigt werden. Sie wurden meistens in den Gruppen auf die vorbereiteten Beete verschiedener Gestalt und Grösse ausgepflanzt. Manche wurden einzeln oder in kleineren Gruppen an den grűnen Grasteppich gepflanzt. Bei der Bepflanzung musste man darauf achten, dass die Pflanzen nicht zu viel Sonne vertragen oder dass der Boden durch den Wind seine Feuchtigkeit verliert. Man wollte Verschiedenheit nicht nur in der Blűtefarbe von der feinsten bis zu der intensivsten Farbe, sondern auch ein wirksamer Anblick der Rosenstöcke bereits von der weiten Ferne zu erzielen.

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Die Liste der Staaten, die in den fűnfziger und sechziger Jahren die Rosen fűr den Rosenpark der Freundschaft und des Friedens in Lidice schenkten:
Argentinien Australien Belgien Brazilien Bulgarien Tschechoslowakei China Dänemark Frankreich Niederlande Israel Japan Kanada Korea Kuba Luxemburg Ungarn Mexiko Deutschland Norwegen Neuseeland Polen Ősterreich Rumänien Sowjetunion Schweden Schweiz USA Grossbritannien
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